Wir sind ein Unternehmen der Gemeinwohl-Ökonomie

Die „Gemeinwohl-Ökonomie“ (kurz GWÖ) ist ein Modell eines Wirtschaftssystems, das auf Werten basiert, die das Gemeinwohl fördern. Sie ist ein Veränderungshebel auf wirtschaftlicher, politischer und gesellschaftlicher Ebene. Der Zweck des Wirtschaftens sowie die Bewertung des Unternehmenserfolgs werden neu definiert:

Anstelle des Ziels, möglichst großen finanziellen Gewinn zu erwirtschaften tritt das Streben nach dem allgemeinen Wohl.

Dabei sind die Beachtung der Menschenwürde, globale Fairness und Solidarität, ökologische Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit und demokratische Mitbestimmung wesentliche Elemente. Auf gesellschaftlicher Ebene ist die GWÖ eine Initiative der Bewusstseinsbildung für Systemwandel, die auf dem gemeinsamen, wertschätzenden Tun möglichst vieler Menschen beruht.

Von Österreich ausgehend hat sich die Initiative mittlerweile zu einer weltweiten Community entwickelt. Etwa 2000 Unternehmen unterstützen das Modell, ca. 400 sind GWÖ-Mitglied oder haben bereits eine Gemeinwohlbilanz erstellt, darunter als prominente Vertreter die SpardaBank München, Sonnentor und VAUDE. In Münster sind es neben dem Kulturquartier Münster cibaria, lands, Naturmöbel Bald und Ray Facilities.

Wie ist der Beitrag eines Unternehmens zum Gemeinwohl zu messen? Er wird auf Basis der Gemeinwohlmatrix definiert und bewertbar gemacht. Es werden auf einer Skala von 0 bis 1.000 nur Punkte für solche Aktivitäten vergeben, die über die Erfüllung des gesetzlichen Mindeststandard hinausgehen.

Quelle www.ecogood.org/de/A

Als PDF-Datei (684 KB):

GEMEINWOHL-BERICHT „Kulturquartier Münster“